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Islamische Gemeinde Marburg e.V

Anstehende oder kommende oder aktuelle Aktivitäten

19:30 Philippshaus

Frauenbiographien

Was haben Maria, Teresa von Avila, Dorothy Beecher Baker und Yeshe Tsogyal von Kharchen gemeinsam? Sie alle sind wichtige Persönlichkeiten der jeweiligen Religionsgemeinschaft. Diese Frauen sind Vorbilder im Glauben und in ihrer Spiritualität. Doch wie lebten sie? Woher kamen sie? Was machte sie aus? Diesen Fragen wollen wir nachgehen.

Abschlussdiskussion zu den „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ in Marburg am 11.04.2018 von 19:00 bis 21:00 Uhr

Die Anderen und Wir? Erfahrungen und Mechanismen Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit

Mit einer Diskussionsveranstaltung über „Erfahrungen und Mechanismen Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit“ am kommenden Mittwoch, 11.04. von 19:00 bis 21:00 Uhr enden die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2018 in Marburg. Die Themen der Internationalen Wochen gegen Rassismus, in deren Rahmen seit 1994 deutschlandweit Aktionen stattfinden, sind leider brandaktuell. So sind beispielsweise 2017 in Deutschland rund 2.500 politisch motivierte Straftaten mit antisemitischem und islamfeindlichem Hintergrund gezählt worden.1 Insgesamt verzeichnet die Statistik des Bundesinnenministeriums zu politisch motivierter Kriminalität (PMK), unter der die „Hassverbrechen“ erfasst werden, in den letzten zehn Jahren eine Zunahme von knapp 29.000 Taten im Jahr 2007 auf rund 42.000 in 2016.

Warum ist Gruppenbezogene Gewalt, sogenannte Hate Crimes, ein offenbar zunehmendes Problem unserer Gesellschaft? Wie entstehen eigentlich Ausgrenzung, Vorurteile und Gewalt? Warum und wofür brauchen Menschen überhaupt allzu oft „die Anderen“, um ein „Wir-Gefühl“ formulieren zu können?

Mit diesen Leitfragen wird sich Sozialpsychologieprofessor Ulrich Wagner (Philipps- Universität) am 11.04. in einem Impulsvortrag auseinandersetzen. Zuvor und danach möchten wir gemeinsam erleben und diskutieren,

  • …welche Erfahrungen wir selbst mit dem „Anders-Sein“ gemacht haben,
  • …wann und wie wir andere ein- und ausschließen,
  • …wie wir mit den Mechanismen Gruppenbezogener Ausgrenzung und Gewalt umgehen und ob bzw. wie wir ihnen entgegenwirken können?

Die Moderation der Gruppenübung übernimmt Orgun Özcan, der über ein Kompetenztraining zur Bewältigung von Diskriminierung am Fachbereich Psychologie der Philipps-Universität promoviert.

Reden Sie mit!

Veranstalter/innen: Lutherische Pfarrkirche St. Marien, Islamische Gemeinde Marburg, Projekt Einsicht & Arbeitsgruppe Sozialpsychologie der Philipps-Universität

Kontakt: Johannes Maaser | maaserj@staff.uni-marburg.de

 

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1. Ramadan

25.+26. Mai

10. Marburger Ramadanzelt mit Ramadanmarkt

30. Ramadan

Idul Fitr/Ramazan Bayram/Fest des Fastenbreches

19:30 Shambhala Zentrum Marburg

Umgang mit Emotionen

19:30 vom Rathaus/Historischer Rathaussaal

Politische Verantwortung der Religionen

Friedensforum

Am 1. September 2018, dem "Antikrigstag", findet auf dem Platz vor der Lutherischen Kirche St. Marien erneut ein "Marburger Friedensforum" statt, für das sich verschiedene Marburger Friedensgruppen engagieren - u. a. DGB, Attac, Pax Christi, Christliche Friedensinitiative, Marburger WissenschaftlerInnen für Frieden und Abrüstung. Neben einer Podiums-Diskussion gibt es die Möglichkeit zu informellem Austausch über Friedensfragen. Der Marburger Runde Tisch der Religionen beteiligt sich mit einem Stand, an dem u. a. weiterführende Literatur angeboten und zu Gesprächen eingeladen wird.

17:00 vom Rathaus/Historischer Rathaussaal

Friedensweg der Religionen

Eine Wanderung mit Präsentationen in Rathaus, Universitätskirche, Moschee, Shambhala-Zentrum und Synagoge.

Gemeinsam unterwegs, gemeinsam im Gespräch

Zum neunten Mal bereits veranstaltet der Marburger Runde Tisch der Religionen einen öffentlichen Friedensweg: Gemeinsam unterwegs zu den Orten verschiedener Religionsgemeinschaften Marburgs. Er beginnt um 17:00 Uhr im Rathaus, wo sich im historischen Rathaussaal die Bahá'í-Gruppe vorstellt, führt zur evangelische Universiätskirche und über die neue Moschee in der Straße Bei St. Jost 17 zum buddhistischen Shambhala-Zentrum und schließlich zur Synagoge in der Liebigstraße. Dort endet der Friedensweg nach einem abschließenden Rundgespräch gegen 21:00 Uhr.

Wer an den im Marburg lebenden Religionsgemeinschaften Interesse hat, ist eingeladen, sich dem Weg anzuschließen. An allen Stationen wird es eine kurze Einführung in den Ort und repräsentative Textlesungen geben. Dies wird einen Eindruck von der Atmosphäre der jeweiligen Religion vermitteln. Auf dem gemeinsamen Weg können sich die Teilnehmenden über das Gesehene und Gehörte unterhalten und befragen.

Vier Stunden unterwegs zu sein, ist anstrengend, aber es bietet mehr Möglichkeiten als ein Vortragsprogramm: konkrete Erfahrungen, direkte Ansprechpartner, neue Kontakte.

Die Marburger Religionsgemeinschaften wollen deutlich machen, dass sie trotz aller verbleibenden Unterschiede ein gemeinsames Ziel haben: den äußeren und inneren Frieden, zu dem sie auf unterschiedliche Weise beitragen. Spirituell wach zu sein heißt, sich aufzumachen, Schritte zu wagen, gemeinsam und auf einander zu; es heißt auch, den Austausch zu suchen und Erkanntes in die Tat umzusetzen.

Die Wegführung:

Der Friedensweg der Religionen beginnt im Rathaus und führt nach der anschließenden Universitätskirche als dritte Station zur neuen Moschee (Bei St. Jost 17), von dort zu Shambhala Zentrum (Auf dem Wehr 33) und Synagoge (Liebigstr. 21a).

19:30 Moschee, Bei St. Jost 17, 35037 Marburg

Kontemplation, Gebet und Spiritualität

19:00 h Rundgang und Erläuterungen zu Mosche und muslimischer Gemeinde

19:30 Synagoge

Medizinische Ethik in den Religionen